Schmuckkünstlerin

Halle (Saale), im Atelier der Künstlerin, Mai 2013

An einem warmen Frühlingstag besuchte ich die Schmuckkünstlerin Juliane Noack in ihrer Werkstatt. Sie arbeitete gerade an einer Serie von Tiermasken, die sie aus dünnen Kupferblechen bog. Um mit der Fotosituation warm zu werden, schlug sie vor, zuerst einige Bilder zu machen, während sie weiter arbeitete. So entstand außer dem eigentlichen Porträt eine ganze Serie von Fotos, die die künstlerische Tätigkeit festhalten.

Kaum zwei Jahre später wurde diese Aufnahme schlagartig zu einem Erinnerungsbild. Juliane Noack war an Bord des Germanwings-Fluges, der im März 2015 über den französischen Alpen zum Absturz gebracht wurde.
So ist es im Nachhinein etwas Besonderes, dass nicht nur das Porträt dem Gedenken an Juliane dienen kann, sondern auch die Fotos, die ganz ungeplant nebenbei entstanden und sie bei ihrer künstlerischen Arbeit zeigen.